Preisgestaltung sichtbar oder versteckt auf deiner eigenen Webseite?
Ich baue endlich eine ordentliche Online-Galerie für meine Originalabzüge und Einzelstücke auf, und ich schwanke ständig bei einer Entscheidung.
Zeigst du den Preis direkt auf der Seite mit einem Kauf-Button, oder lässt du ihn weg und bittest die Leute, sich zu melden? Ich verstehe das Argument beider Seiten. Eine sichtbare Preisgestaltung wirkt ehrlich und unkompliziert; niemand muss eine peinliche E-Mail senden, nur um herauszufinden, ob etwas in ihr Budget passt. Aber das Verstecken des Preises eröffnet eine Unterhaltung, und besonders bei Originalwerken könnte dieser persönliche Austausch der ausschlaggebende Faktor sein, der jemanden zum Kauf bewegt. Ich verkaufe warme, stimmungsvolle Fotodrucke von Vintage-Objekten, daher richtet sich das Publikum eher an Menschen, die eine Verbindung zum Werk spüren möchten. Ich bin mir nicht sicher, ob das die Waage in eine Richtung kippt.
Für alle von euch, die Originale oder limitierte Auflagen über eure eigene Seite verkaufen, welcher Ansatz funktioniert für euch tatsächlich besser? Ich würde gerne hören, was ihr ausprobiert habt und was hängen geblieben ist.
Transparente Preisgestaltung, da bleibt keine Frage offen. Wenn ich limitierte Drucke aus meinen Nachtshootings liste, möchte ich, dass jemand, der um 1 Uhr morgens stöbert, einfach entscheiden und kaufen kann. Das Hinzufügen eines 'Preis auf Anfrage'-Schritts ist eine Hürde, die den Schwung einer Person, die sich bereits mit dem Bild verbunden hat, zunichte macht. Die Leute wollen keine E-Mail schreiben und auf eine Antwort warten, nur um herauszufinden, ob etwas in ihr Budget passt. Diese Wartezeit ist der Moment, in dem man sie verliert. Für Original-Einzelstücke könntest du vermerken, dass der Preis die Einzigartigkeit widerspiegelt, aber lass sie die Zahl sehen und darauf reagieren.