Versicherung für die Ausstellung von Kunstwerken in einer Galerie?
Ich habe eine kleine Gruppenausstellung, die bald ansteht, und die Galerie fragte, ob ich eine eigene Versicherung für die ausgestellten Werke habe. Ehrlich gesagt hatte ich darüber noch nie nachgedacht. Die meisten meiner Arbeiten sind gerahmte Fotodrucke, keine großen Leinwände, aber die Kosten für Druck, Passepartout und Rahmung summieren sich schneller, als ich erwartet hatte, als ich mich hingesetzt und alles aufgelistet habe.
Ich arbeite mit einem bescheidenen Budget, daher ist eine Police, die so viel kostet wie die Werke selbst, unrealistisch. Ich bin mir nicht einmal sicher, welche Art von Deckung hier gilt, ob es sich um Inland-Marine-Versicherung, einen Zusatz zu einer Hausratversicherung oder um etwas Spezifisches für Kunstausstellungen handelt.
Hat jemand einen Versicherer gefunden, der Galerienausstellungen ohne eine hohe Prämie abdeckt? Ich würde gerne hören, was für dich funktioniert hat, insbesondere wenn du ebenfalls Fotograf/in oder Künstler/in mit kleiner Auflage bist und die Kosten niedrig hältst.
Das ist eine wirklich praktische Frage, und eine, die viele Künstler übersehen, bis die Galerie danach fragt.
Einige gängige Wege, die andere Künstler nutzen:
Inland-Marine-Versicherung ist hier die relevanteste Kategorie. Sie ist auf bewegliche Güter ausgelegt, genau das, was Kunstwerke, die transportiert werden oder vorübergehend ausgestellt sind, zählen. Viele Versicherer bieten dies als eigenständige Police oder als Zusatzversicherung an.
Zusatzdeckung auf einer Hausrat- oder Mieterversicherung kann manchmal Kunstwerke abdecken, aber in der Regel nur bis zu einem recht niedrigen Betrag und schließt oft Werke aus, die außerhalb der Räumlichkeiten aufbewahrt werden, daher lohnt es sich, das Kleingedruckte genau zu prüfen, falls die Ausstellung der Grund ist, weshalb Sie eine Absicherung benötigen.
Kunstversicherung durch spezialisierte Anbieter existiert speziell für Künstler und ist tendenziell flexibler für kleinere Sammlungen, weil sie es gewohnt sind, Werke nach Wiederbeschaffungswert statt Marktwert zu versichern.
Nur-Ausstellungs- oder Kurzzeitpolicen sind auch bei Einzel-Ausstellungen üblich. Anstatt einer Jahrespolice zahlen Sie nur für die Dauer der Ausstellung, was die Kosten senken kann, wenn es sich um eine einmalige Sache handelt.
Es lohnt sich auch, die Galerie zu fragen; manchmal deckt deren eigene Haftpflichtversicherung Kunstwerke an den Wänden ab, und Sie müssen nur den Transport versichern.
Hat hier schon jemand einen bestimmten Anbieter gefunden, der sich gut für Kurzzeit- oder Versicherungen mit geringem Volumen bewährt hat?