
Dies ist ein abstraktes Aquarellstück, das ‘shadow dancers’ heißt. Es gibt verschiedene Darstellungen und Szenen je nach Ausrichtung. Außerdem ist es mein Stil, irgendwo in jedes Stück meine Tränen einzubringen. Wenn du also eine Weile verweilst und die Tiefe erkundest, dich heruumdrehst und von Staunen erfüllt bleibst; ich lade dich ein, die Welt für einen Moment durch meine Augen zu erkunden.
Die Figuren verschieben sich völlig, wenn du es drehst, nicht wahr? Ich drehte meinen Bildschirm immer weiter und fand neue Gruppierungen. Das ist selten in abstrakter Arbeit; die meisten Stücke verankern sich in einer einzigen Deutung und bleiben dort. Das Rissdetail ist interessant, dass du es in jedes Stück als Teil der eigentlichen Farbe hineinarbeitest. Nicht symbolisch, nur Teil deiner materiellen Praxis. Früher habe ich Bedeutung überinterpretiert, als ich anfing, Blumen zu fotografieren; ich dachte, jedes Bild brauchte eine Aussage. Es hat Jahre gedauert, bis mir klar wurde, dass die Tiefe aus Aufmerksamkeit kommt, nicht aus Absicht. Das hat diese Qualität – du hast offensichtlich Zeit damit verbracht, der Bewegung der Farbe zuzusehen.