Beschreibung
Ein Brauner Pelikan blickt hinter einem hauchzarten Vorhang aus Küstenwildblumen hervor, sein außergewöhnlich helles Auge — warmes Bernstein am Rand, kühles Silberblau im Zentrum — der einzige Klarheitspunkt in einer Welt, die schön weich geworden ist.
Alles andere löst sich auf: die gelben Blüten, der offene Himmel, die Welt jenseits. Nur dieses Auge hält dich. Das verstreute Gold der Wildblumen findet sein Echo in den Kronenfedern des Pelikans, als hätte die Natur selbst die Palette abgestimmt. Gegen einen Hauch von kühlem Küstenblau leuchten die warmen Töne mit einer Art Licht, das man nur am Meeresschwelle findet.
Zottelig, zerzaust, völlig unbefangen — dieser Pelikan ist in einem wirklich ungeposen Moment erwischt worden – ein Geheimnis wird offenbart.