Preisgestaltung eines Shootings außerhalb deines üblichen Genres
Jemand hat sich kürzlich gemeldet und möchte, dass ich etwas fotografiere, das nichts mit Architektur zu tun hat. Sie mögen meinen Blick, sie mögen meine Kompositionen, und sie möchten mich für eine Session buchen, die deutlich außerhalb dessen liegt, was ich normalerweise fotografiere.
Ich habe ja gesagt, weil sich die Arbeit interessant anhörte. Aber jetzt sitze ich hier und merke, dass mir kein klares Rahmenwerk für die Preisgestaltung dieser Art von Auftrag vorliegt. Meine übliche Berechnungsgrundlage basiert auf Editionen, Druckgrößen, Lizenzen. Eine beauftragte Session für jemanden ist eine völlig andere Struktur, und ich möchte nicht einfach eine Zahl aus der Luft ziehen.
Für diejenigen von euch, die außerhalb eures Kerngenres gearbeitet haben: Wie habt ihr einen Preis festgelegt? Habt ihr lokale Tarife für diese Art von Shooting recherchiert, ihn auf euren stündlichen Wert gestützt oder einfach das genommen, was sich richtig angefühlt hat? Ehrlich interessiert mich, wie andere das gehandhabt haben.
Wenn dein Auge das ist, worauf sie setzen, nutze es. Ich habe ein paar Porträt-Sessions gemacht, bei denen der Kunde im Grunde wollte, dass meine architektonische Rahmung auf Menschen an einem Ort angewendet wird. Letztendlich habe ich es so behandelt, wie ich jede Location-Arbeit behandeln würde, nur dass eine Person in der Szene stand statt einer leeren Gasse. Preislich habe ich mich an meinem Tagessatz für beauftragte Location-Shootings orientiert und ihn an die zusätzliche Nachbearbeitung angepasst. Viel Glück damit.