Prophetic Art & Spiritual Creativity

Why I Could Go to Prison for Making This Art - Why I have been quiet for 2 weeks - And what I have decided.

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I've been quiet here for the past couple of weeks. Not because I had nothing to say, but because I had too much to say and no idea how to say it well.

On June 18th, Canada's Bill C-9 received Royal Assent. Around the same time, Bill C-22 has been moving through committee — legislation that would compel digital platforms to retain metadata and build in surveillance capability at the request of law enforcement. Different bills, different mechanisms, but the same question underneath both: what happens to expression — religious, artistic, prophetic — when the boundaries of what's "acceptable" to say get redrawn by people who were never going to like what you say in the first place?

Here's what makes this personal for me specifically. Bill C-9 removed something called the "good faith religious expression" defence from Canada's hate speech law — a provision that previously protected people who, in good faith, expressed an opinion on a religious subject or a belief grounded in a religious text. That protection is gone now.

I make prophetic art. That's not a vague spiritual aesthetic — it means the names, the stories, and the meaning behind my paintings come directly out of Scripture. Faith. Rivers of living color, my own riff on John 7:38. These aren't decorative titles. They're sincerely held religious beliefs I'm putting into paint, the same way someone else might put them into a sermon or a written testimony. My process — discovery over illustration, letting the composition lock in real time as I pray and paint — is itself an act of faith, not just a technique.

I'm not a lawyer, and I'm not going to pretend I've read every clause of either bill or that I know exactly how this will be applied. But I know what it means that the specific legal protection for religious expression — the kind of expression my entire body of work is built on — no longer exists the way it did a month ago. That's not a hypothetical. That's the actual change.

Right after I read the news, I watched the movie Leonie. Near the end, there's a quote that undid me:

"Your art will be your weapon. Your art will be your voice. There're no boundaries for an artist, no borders. Through art you can speak all languages and live a magnificent life, anywhere." —Leonie

I sat with that for a long time. Because here's the thing I keep coming back to: fear and faith cannot coexist. Fear is misplaced faith — faith pointed at the wrong outcome. Legislation, whatever its actual reach turns out to be, can become a very effective tool for cultivating fear in artists who would otherwise be brave enough to name the source of what they make.

So this is my decision, stated plainly: I am going to keep painting what Holy Spirit shows me. I am going to keep naming my paintings what they actually are — biblical, prophetic, rooted. I am going to keep being transparent about my process, because transparency is part of my integrity as an artist — even now, maybe especially now. If a painting is going to grow up over years the way mine do, it needs to be born honest.

I don't know yet what either of these bills will mean in practice, for me or for anyone else who creates work that speaks into faith or conscience. What I do know is that I'd rather be vulnerable on a canvas than silent out of fear.

Rivers of living color don't ask permission to flow.

I'd love to hear from you — has anything in the current cultural climate made you hesitate before naming what your work is really about?

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3 Kommentare

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Steven MarantoJun 30, 2026
Übersetzt aus English

Hallo @Anne Reid Artist und @Linnie Aikens, hier meldet sich Steve nur kurz zu Wort.. Ich habe nur eine Sache kurz zu sagen: GIB IHNEN DIE HÖLLE.. Entschuldigt, falls das hart und direkt klingt, aber ich bin ziemlich fertig mit den Ausreden dieses sogenannten Schutzes der Bevölkerung vor Hassrede.. Das ist eine völlig absurde Behauptung und wahrscheinlich die feigste aller Gesetzgebungen.. Ich meine, mal ehrlich, das ist die Art von Ding, die das Wesen von Kommunismus und Sozialismus hier in der westlichen Welt ausmachen, wo freie Rede garantiert ist.. Die Fähigkeit, sich auszudrücken und eine eigene Meinung zu haben, zu ihren eigenen Bedingungen, und du säst schon die Samen des Totalitarismus.. Wir, die Regierung, wissen am besten, wie man sich zu verhalten hat.. Hallo, Animal Farm.??!!!. Alle Tiere sind gleich geschaffen, aber manche Tiere sind gleicher geschaffen als andere.. Ja, diese Prophezeiungen und Warnungen werden bereits wahr.. Sei gewarnt und wisse, dass einige von uns das nicht hinnehmen werden.. Besonders in den USA.. und wir werden kämpfen, um das zu bewahren, was wir als tatsächliche, von Gott gegebene Menschenrechte betrachten.. Schade, dass Kanada so weit abgeschweift ist.. Wir befinden uns jetzt auch auf dieser rutschigen Abwärtsspirale, aber ich glaube nicht, dass die lange stille Mehrheit in Flammen untergehen wird.. Es ist Zeit.. Nur meine zwei Cent für heute.. Bleibt kreativ..

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Linnie AikensJun 30, 2026
Übersetzt aus English

Danke, dass du das teilst, Anne. Ich ehre dich dafür, dir die Zeit zu nehmen, dich damit auseinanderzusetzen und dieser Sache das Herz, die Aufmerksamkeit und das Gebet zu geben, das sie verdient. Ich möchte dich unterstützen. Ich glaube, wir sind berufen, Wahrheitsverkünder, Liebesgeber und ein Licht in der Welt zu sein. Verfolgung dafür, an Gott als den ultimativen Schöpfer und Geber von Liebe zu glauben, und den Glauben an eine Macht zu haben, die größer ist und jenseits des zeitlichen Bereichs liegt, scheint derzeit der Trend zu sein. Das sehe ich weltweit.

Es beruht, glaube ich, auf Angst. Es läuft immer auf Angst hinaus....oder Gier oder Macht. Menschen fürchten, was sie nicht verstehen. Und es wird immer jene geben, die nach Macht streben und dabei die individuelle Stimme Einzelner nicht zulassen. Ich frage mich, ob ein Teil der KI-Kunstbewegung dies unterstützt... die Welt zu homogenisieren, damit Individuen nicht länger eine Stimme haben.

Deshalb habe ich mich dazu entschieden, das, was ich für meine Inspirationen und meine Wahrheit halte, durch mein Schreiben und meine Kunst auszudrücken, ohne zu erwarten, dass es jemand anderes akzeptiert, sondern jedem göttlichen Geist, der durch die Welt wirkt, zu erlauben, damit zu tun, was zu dieser Herrlichkeit bestimmt ist. Indem ich meine Inspirationen und Gefühle offen teile, während ich meine Kunst erschaffe, lasse ich sie, sobald sie meine Hände oder meinen Mund verlassen haben, dort landen, wo jemand fühlt, dass meine Kunst oder Inspiration für ihn bedeutsam ist, nicht aufgrund meiner Forderung, sondern indem ich ihm die Wahl lasse. Meine Integrität, wie deine, verlangt meiner Ansicht nach einen solchen ehrlichen Umgang mit unserer Kunst.

Als Menschen bin ich überzeugt, dass Kreativität Teil unseres Wesens ist. Sie kann unendlich viele Formen annehmen, aber dieses Merkmal ist angeboren. Wenn unsere Kunst dazu bestimmt ist, als Beleuchtung in der Dunkelheit zu wirken, ein Spiegel der Liebe und Schönheit, die uns gegeben ist, und nicht darauf abzielt, jemanden zu verletzen oder aus der Bahn zu werfen, dann leben wir treu den besten Teilen unserer Menschlichkeit. Kreativität kann nicht im gleichen Raum wie Angst überleben.

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Anne Reid ArtistJun 30, 2026
Übersetzt aus English

Vielen Dank, Linnie, für deine nachdenkliche und großzügige Antwort. Möge unsere Kunst wie Löwenzahnsamen sein – der Heilige Geist weht sie auf der ganzen Welt. Und mögen diese Samen Wurzeln schlagen in hungrigen Herzen...hungrig nach Wahrheit, Schönheit, Liebe und letztlich der Verbindung zum Schöpfer selbst.

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