Transfiguration (Acryl 30"x24")
Übersetzt aus English

"Transfiguration" (Ein Gemälde, das mir jemand als 'meh' bezeichnete, also habe ich es entsorgt, aber zuerst fotografiert. Seitdem haben über 50 Kirchen in den USA es in ihren Osterfeiern verwendet. Manchmal muss ein Werk kein Meisterwerk sein, um für andere bedeutungsvoll zu sein.)
Für mich ist dieses Gemälde eine andere Art von Zufluchtsort. Nicht der sanfte Zufluchtsort eines Gartens oder Teichs, sondern der heilige, zitternde Raum, in dem du merkst, dass du in der Gegenwart von etwas viel Größerem stehst als deine Fragen, deine Pläne oder dein Verstehen. Es ist der Ort, an dem du dich verbeugst, ohne dazu aufgefordert zu werden, an dem Ehrfurcht, Angst und Liebe miteinander verschmelzen und du weißt, dass du den Berg nicht auf dieselbe Weise heruntergehen wirst.
„Transfiguration“ ist für den Teil von dir, der immer noch danach sehnt, Herrlichkeit durch den gewöhnlichen Himmel brechen zu sehen, auch wenn es bedeutet, dadurch zerbrochen zu werden.
Meine Inspiration: „Transfiguration“ entstand an einem ruhigen Abend, während ich mich auf eine kleine Gruppestudie in der Bibel vorbereitete. Als ich über den Moment las, in dem Christus in Herrlichkeit auf dem Berg offenbart wird, wurde mir klar, dass ich nicht nur mit Worten bleiben konnte – ich griff nach meinem Pinsel, um das Gefühl davon zu malen.
Ich stellte mir drei enge Freunde vor, die in einer kargen Landschaft stehen, plötzlich umgeben von einem so intensiven Licht, dass die Hügel, der Himmel und die Szenerie in den Hintergrund treten. Die vertraute Figur, mit der sie seit Jahren gegangen sind, wird emporgehoben und vor ihren Augen verwandelt, Licht, das nicht nur auf Ihn scheint, sondern durch Ihn fließt.
In diesem Gemälde bleibt die Welt um dieses Licht absichtlich zurückhaltend, fast auf die Kulisse reduziert. Die Hügel, der Himmel, der Boden verlieren an Bedeutung, während das Licht sich erweitert und vertieft, und nur eine Reaktion verlangt: Verbeugen, die Augen schützen und das untragbare, wunderschöne Leuchten sowie das Gefühl der Ehrfurcht zulassen, das dich auf die Knie zwingt, die Augen abwenden, aber das Herz weit offen für etwas viel Größeres als du, jener Moment, der deine Sicht auf alles verändern wird.
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