Ikonen der Musik
Ikonen der Musik
Als junger Kerl besuchte ich meinen Onkel Arthur, um zu sehen, welche Malerei er an seinem Staffelei hielt. Er beeinflusste meine Kunst, aber auf eine andere Weise auch meine Musikgeschmäcker. Er hatte einen großen Grammophonspieler und eine Sammlung von 78-Umdrehungsschallplatten, die bei unseren Besuchen immer lieferten. Sinatra, Dean Martin und andere Crooner jener Zeit, die im Haus herumschwebten, während er malte.
Später kamen die 60er Jahre und The Beatles usw., die mich auf eine andere Spur brachten. Als Teenager malte ich diese Ikonen, was mich bei meinen Klassenkameraden, besonders den Mädchen, populär machte. Und heute, sechzig Jahre später, male ich immer noch diese Musikikonen, die so beliebt sind wie damals, als ich sechzehn war.
Diese Sammlung vereint zehn Porträts der Musiker, die den Soundtrack meines Lebens bestimmt haben: The Rat Pack, Roy Orbison, Freddie Mercury, Bob Dylan, Ella Fitzgerald, David Bowie, Elvis Presley, The Everly Brothers, The Beatles und Bruce Springsteen. Jedes Stück ist eine persönliche Hommage, gemalt von jemandem, der aufwuchs, der ihnen zuhörte, sie beobachtete und still skizzierte, basierend auf Schallplattenhüllen und Magazinbildern.
Einige Porträts sind in Schwarz-Weiß-Aquarellen gehalten, was an die körnigen Fotografien und Fernsehbilder der 1960er Jahre erinnert. Andere sind in reicheren Ölfarben gehalten, um die Farbe und Energie späterer Auftritte und legendärer Performer einzufangen. Gemeinsam bilden sie eine Brücke zwischen den Epochen, von den rauchigen Clubs und frühen Fernsehsendungen bis hin zu den Stadionbühnen und Scheinwerfern, die später kamen.
Eines meiner wertvollsten Erinnerungen ist es, Roy Orbison als Teenager zu malen und ihm beim Konzert 1965 nervös das Porträt zu übergeben. Er signierte es für mich, „The Big O“ selbst, und später, in einem Moment jugendlichen Übermutes, schenkte ich das signierte Bild weg, um bei einem Mädchen Eindruck zu machen. Ich sah das Bild und das Mädchen nie wieder, aber die Erinnerung an dieses Treffen ist bei mir geblieben und lebt wieder in diesem neuen Porträt.
Diese Gemälde sind mein Weg, Danke zu sagen an die Stimmen, Lieder und Gesichter, die mir seit meiner Jugend bis heute geblieben sind. Ich hoffe, sie wecken auch bei dir deine eigenen Erinnerungen, an ein bestimmtes Lied, ein erstes Konzert oder einfach an eine Stimme, die dich noch immer zum Anhalten und Zuhören bringt.










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Hallo Mary, wo kann ich deine Ausstellung sehen?
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