Photography

Spent years chasing other people's light before I found mine

Übersetzt aus English

Früher kam ich von einem Shooting an einem See oder Kiefernkamm zurück und fing sofort an, den Scan so zu bearbeiten, dass er so aussah wie die Person, die ich in jenem Monat bewunderte. Kühlere Schatten, aufgehellte Schwarztöne, diese ganze Palette. Und die Arbeit sah gut aus. Sie sah aus, als käme sie von ihnen.

Das Problem war nicht die Technik. Das Problem war, dass ich dir nicht sagen konnte, warum ich irgendeine dieser Entscheidungen getroffen habe. Ich lieh mir Geschmack aus, ohne zu verstehen, worauf ich in einer Szene tatsächlich reagierte. Es dauerte eine Weile, ehrlich gesagt ein paar Jahre des Druckens und des Verweilens mit meinen eigenen Bildern, bevor mir auffiel, dass ich immer wieder zu denselben Verläufen zurückkehrte, zu denselben Dämmerungsmomenten, zur gleichen Geduld für flaches Licht, das die meisten Menschen als langweilig bezeichnen würden. Das war der Stil. Er war die ganze Zeit da, unter geliehenen Presets begraben.

Ich denke, die unbequeme Wahrheit ist, dass man einen Stil nicht zur Existenz zwingen kann. Man kann nur genug fotografieren und aufmerksam genug auf die eigenen Muster achten, damit er sich zeigt. Aber diese Zwischenphase, in der alles, was man macht, als abgeleitet empfunden wird, zermürbt wirklich das Selbstvertrauen.

Ist noch jemand durch jene Phase gegangen, in der man merkt, dass man in Richtung des Blicks einer anderen Person bearbeitet hat statt in den eigenen? Wie hast du angefangen, dem zu vertrauen, was du wirklich siehst?

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