Painting
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Mein neues Werk „Was wir darin sehen“ beschäftigt sich mit der Frage, ob wir die Welt überhaupt neutral wahrnehmen können.
Was wir erleben, hinterlässt Spuren. Erfahrungen, Erinnerungen und frühere Bewertungen werden zu einem inneren Bezugssystem – und durch dieses betrachten wir das, was uns heute begegnet.
Im Bild treffen deshalb unterschiedliche Farb- und Erfahrungsräume aufeinander. Landschaft erscheint, verschwindet wieder, wird überlagert und neu zusammengesetzt. Was tatsächlich vor uns liegt und was wir bereits hineintragen, lässt sich nicht mehr eindeutig voneinander trennen.
Der Leitgedanke des Werkes lautet:
„Wir sehen nicht nur, was vor uns liegt. Wir sehen es durch das, was hinter uns liegt.“
Mich würde sehr interessieren, wie das Bild auf euch wirkt, bevor ihr versucht, seine Bedeutung zu entschlüsseln:
Welche Seite oder welcher Bereich zieht euren Blick zuerst an – und verändert sich eure Wahrnehmung, wenn ihr länger hinschaut?
ELIZA Leopold · Werk 041 · 2026
Acryl auf Le

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1 · not working10 · outstanding

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Veröffentlicht in Painting
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13 Kommentare

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Ich liebe dieses Werk absolut, Eliza!! Es fühlt sich an wie eine mehrschichtige Version von Traum und Realität. Die Farben und die Mehrdeutigkeit der Bilder sind fesselnd, kraftvoll und zugleich berührend. Ich liebe, wie die Landschaft im Grunde genommen aus diesem Werk herausfließt. Wunderbare Arbeit!!

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M Callawayvor 1Std.
Übersetzt aus English

Gern geschehen. Ich bin beeindruckt, was soll ich sagen? Lol

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M Callawayvor 1Std.
Übersetzt aus English

Meiner persönlichen Meinung nach verliere ich mich oft ein wenig, wenn ich mir diese Art von Gemälden anschaue. Was du hier hast, ist völlig gegensätzlich; hier gibt es eine Geschichte sowie eine ernsthafte Technik. Ich liebe dieses hier. Großartige Arbeit!

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Vielen Dank! Gerade weil diese Art von Malerei normalerweise nicht unbedingt deine bevorzugte Bildsprache ist, bedeutet mir dein Kommentar besonders viel. Es freut mich sehr, dass du trotzdem eine Geschichte darin entdecken kannst und auch die malerische Arbeit dahinter wahrnimmst. Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, dich darauf einzulassen! ❤

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Übersetzt aus English

Ich werde einfach sagen, dass mir deine Kunst gefallen hat.

Jenseits von Techniken und Analysen des 'Wie' und 'Warum' ist es mir beim Betrachten eines Kunstwerks wichtig, ob es mein Herz oder meinen Verstand anspricht. Lässt es mich etwas fühlen? Motiviert es mich? Gefällt es mir, es anzusehen? Inspiriert es mich? Weckt es meine eigene Kreativität? Für dieses Werk von dir lautet die Antwort darauf ja.

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Übersetzt aus English

10 von mir!

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Übersetzt aus English

Deine Frage, ob wir neutral sehen, steht direkt neben etwas, womit ich beim Zeichnen zu kämpfen habe. Jedes Mal, wenn ich ein Stillleben arrangiere, denke ich, ich zeichne das auf, was da ist, dann bin ich fertig und merke, dass ich wieder das Tischtuch meiner Mutter gezeichnet habe, selbst wenn der darauf liegende Gegenstand völlig anders war. Die Idee, dass Landschaft in Schichten erscheint und sich auflöst, dass die Erfahrung das, was wir ansehen, überlagert, ist dasselbe Problem aus einem anderen Blickwinkel.

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Linnie Schneidervor 7Std.
Übersetzt aus English

Dieser Satz darüber, durch das zu sehen, was hinter uns liegt, hat mich ziemlich getroffen. Ich habe jahrelang Blumen auf dieselbe Weise fotografiert, weil das der Weg war, wie ich gelernt habe, sie zu sehen, und es brauchte ein bewusstes Umdenken, um zu bemerken, dass ich den Garten meiner Großmutter in jeder Wildblume, die ich fand, sah. Die von dir beschriebene Schichtung, bei der Landschaft erscheint und sich auflöst, klingt so, als würdest du mit derselben Art visuellem Gedächtnis arbeiten.

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Anne-Theilke Grabowvor 17Min.
Übersetzt aus Español

Ich liebe es, wie es beim ersten Blick sichtbar ist, und welche Welt in der zweiten Ansicht präsentiert wird.

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Lieber Gerardus, ich wollte dir noch einmal persönlich für deinen wunderbaren Kommentar zu „Was wir darin sehen“ danken. Besonders dein Gedanke von Traum und Realität und dass die Landschaft aus dem Werk herauszufließen scheint, hat mir sehr gefallen. Es ist immer wieder spannend für mich zu sehen, was ein anderer Künstler in einem Werk entdeckt – manchmal Dinge, die man selbst beim Malen gar nicht bewusst benannt hat. Danke dir dafür! ❤️

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Vielen Dank für eure Gedanken zu diesem Werk. Es ist für mich sehr spannend zu lesen, wie unterschiedlich ihr euch dem Bild nähert – über Erinnerung und persönliche Erfahrung, über Traum und Realität oder ganz unmittelbar über das Gefühl beim Betrachten. Genau darin liegt für mich etwas Wesentliches: Wir sehen dasselbe Bild, aber wir sehen niemals ganz dasselbe darin. Eure Kommentare führen den Gedanken des Werkes für mich auf eine schöne Weise weiter. ❤️

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Vielen Dank euch beiden für diese sehr persönlichen Gedanken zu meinem Bild. Genau diese unterschiedlichen Erfahrungen interessieren mich: dass wir dasselbe betrachten können und doch etwas anderes darin erkennen, weil unsere Erinnerungen und unsere eigene Geschichte immer mitsehen. Eure Beispiele mit dem Tischtuch und dem Garten der Großmutter beschreiben diesen Gedanken auf eine wunderbare Weise. Es freut mich sehr, dass das Werk bei euch solche eigenen Erinnerungsräume geöffnet hat. ❤️

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Übersetzt aus English

Dieser Moment, in dem dir klar wird, dass das Gedächtnis beim Sehen die Hälfte ausmacht; dein Beispiel mit dem Tischtuch hat diesen Aha-Effekt auch bei mir ausgelöst.

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