
Mein neues Werk „Was wir darin sehen“ beschäftigt sich mit der Frage, ob wir die Welt überhaupt neutral wahrnehmen können.
Was wir erleben, hinterlässt Spuren. Erfahrungen, Erinnerungen und frühere Bewertungen werden zu einem inneren Bezugssystem – und durch dieses betrachten wir das, was uns heute begegnet.
Im Bild treffen deshalb unterschiedliche Farb- und Erfahrungsräume aufeinander. Landschaft erscheint, verschwindet wieder, wird überlagert und neu zusammengesetzt. Was tatsächlich vor uns liegt und was wir bereits hineintragen, lässt sich nicht mehr eindeutig voneinander trennen.
Der Leitgedanke des Werkes lautet:
„Wir sehen nicht nur, was vor uns liegt. Wir sehen es durch das, was hinter uns liegt.“
Mich würde sehr interessieren, wie das Bild auf euch wirkt, bevor ihr versucht, seine Bedeutung zu entschlüsseln:
Welche Seite oder welcher Bereich zieht euren Blick zuerst an – und verändert sich eure Wahrnehmung, wenn ihr länger hinschaut?
ELIZA Leopold · Werk 041 · 2026
Acryl auf Le
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Ich liebe dieses Werk absolut, Eliza!! Es fühlt sich an wie eine mehrschichtige Version von Traum und Realität. Die Farben und die Mehrdeutigkeit der Bilder sind fesselnd, kraftvoll und zugleich berührend. Ich liebe, wie die Landschaft im Grunde genommen aus diesem Werk herausfließt. Wunderbare Arbeit!!