Fülle niemals die Stille!
@Malcolm Turcotte schrieb, "Wenn jemand vor deinem Werk steht und entscheidet, ist das Schlimmste, was du tun kannst, die Stille zu füllen."
\nDieses Konzept im Vertrieb ist so wichtig, dass es nicht nur wiederholt werden sollte, sondern einen ganzen Beitrag verdient.
\nIch weiß, dass Stille unbequem ist. Die meisten Menschen sind nicht daran gewöhnt und fühlen das Bedürfnis, sie zu durchbrechen. Es ist ein Drang, fast ein Zwang, aber wenn du als Verkäufer die Stille brichst, hast du neun von zehn Mal den Verkauf verloren. Die Stille muss für dich arbeiten und nicht für den Interessenten.
\nInterviewer verwenden Stille als Waffe. Sie stellen eine unbedenkliche Frage, die leicht mit Ja oder Nein beantwortet werden kann, und dann sitzen sie in Stille, während der Befragte zu schwitzen beginnt. Die Frage selbst ist nicht wichtig; es ist das, was der Befragte sagt, um die Stille zu brechen. Wenn sie nichts sagen und einfach warten, bis der Interviewer spricht, haben sie diese Runde gewonnen.
\nWenn du im Vertrieb bist, musst du den Zwang, die Stille zu durchbrechen, überwinden, und das erfordert Übung. Eine Sache, die helfen könnte, ist, dir beizubringen, im Stillen zu denken, bevor du eine Frage beantwortest. Übe, diese Gedankenszeit länger und länger zu machen.
\nMerke dir: \"Wer zuerst spricht, verliert.\"
\nWie lange solltest du die Stille aushalten? Die Antwort ist einfach: Bis sie sie brechen.
\nWie lange könnte die Stille andauern? Die meisten Menschen können sie nicht länger als 5 Minuten aushalten.
\nWenn du eine Abschlussfrage stellst, was solltest du tun? Halt die Klappe, und wenn du nicht weißt, was das bedeutet, frag deine Kinder.
\n#artsales
@Michael Rocharde Großartiger Beitrag. Im Unterricht nennen wir das "Wartezeit". Es ist total wichtig. Es zwingt jemanden dazu, über seine Gedanken nachzudenken, sich Zeit zu nehmen, eine für ihn sinnvolle Antwort zu formulieren. Früher habe ich das oft gemacht, wenn die Schülerinnen und Schüler sich Kunst ansahen. Ich würde sagen: "Was siehst du? Wie fühlt sich dieses Kunstwerk für dich an?" Ein Schulleiter sagte mir, ich verschwende zu viel Zeit und dass ich den Kindern beim Betreten des Raums einfach Karten mit Fragen aushändigen solle, aber er hat den ganzen Sinn nicht verstanden. Menschen brauchen Zeit zum Nachdenken, sich einen Moment damit zu beschäftigen, Verbindungen herzustellen, auf emotionaler Ebene zu interagieren — aus dem Herzen heraus — und erst dann auf eine mentale Ebene zu übertragen. Auch beim Verkauf von Kunst möchten wir, dass die Betrachter emotional und bedeutsam eine Verbindung zur Kunst herstellen.
@Linnie Aikens Danke für so einen durchdachten Kommentar.