Art Marketing Podcast
(bearbeitet)

Der Algorithmus kümmert sich nicht um deine Kunst. Hier erfährst du, wie du es ändern kannst.

Übersetzt aus English

Dein Instagram ist nicht kaputt. Deine Programmierung ist es.

Die meisten Künstler behandeln ihren Feed wie eine Galeriewand — Kunst, Kunst, Kunst, Kunst, Kunst. Das Problem? Niemand läuft um 23 Uhr auf dem Sofa durch eine Galerie. Niemand möchte eine Galerie besuchen, wenn er um 10:30 morgens mit dem Kinderwagen zum Park geht. Social Media ist keine Galerie. Es ist ein Fernsehsender. Und Fernsehsender brauchen Programm zwischen den Werbespots.

Deine Kunst-Posts? Das sind die Werbespots. Was ist die Show?

Hier hat Instagrams eigener Chef, Adam Mosseri, bestätigt: DM-Sharing wird 3-5x stärker gewichtet als Likes, um neue Zielgruppen zu erreichen. Das bedeutet, 10 Shares schlagen 100 Likes. Der lustigste Beitrag schlägt den schönsten Beitrag. Und deine letzten 9-12 Posts trainieren den Algorithmus — wenn alle 12 Kunst mit geringer Interaktion sind, kategorisiert Instagram dein Konto buchstäblich als überspringbar.

Die Lösung ist das, was ich die Engagement-Batterie nenne. Unterhaltsame Beiträge laden die Batterie auf — sie fördern Shares, Watch-Time, Kommentare. Kunst- und Verkaufsbeiträge verbrauchen diese Energie. Wenn du nur Kunst postest, ist die Batterie immer leer. Du schreist in das Nichts hinein.

Und ich lehre das nicht aus einem Lehrbuch. Art Storefronts hat 200-300K Follower auf Instagram und Facebook mit verrücktem Engagement — und unser Content ist Business-Software für Künstler. Das ist, als würde man kleinen Kindern Hustensaft geben wollen. Wenn wir das unterhaltsam hinbekommen, kannst du das definitiv auch bei deiner Kunstreise.

Die Beweisstoffe sind überall. Alison Lukes — eine 77-jährige Galeriekuratorin — erreichte 9 Millionen Aufrufe mit einem Video, das Gen Z-Slang verwendete. Das war der bisher viralste Post in der Geschichte der National Gallery. Devin Rodriguez startete bei null Verkäufen und hat 35 Millionen TikTok-Follower, indem er U-Bahnbilder zeichnete und Reaktionen filmte. Sein Zitat: "Ich malte vor fünf Jahren genauso gut wie jetzt. Es kam nur nie etwas daraus." BarkBox erzielt über 500 Mio. $ Umsatz, mit einem Instagram-Feed, der fast ausschließlich Hundememes zeigt — kein einziges Produktfoto.

Die Werkzeuge dafür sind peinlich leicht. IMGflip — Wähle eine Vorlage, tippe deine Worte, lade in 30 Sekunden herunter. Supermeme.ai — tippe, was du willst, AI macht den Rest. Know Your Meme für Recherchen zu aktuellen Trends. Keine Designfähigkeiten erforderlich. Das Einzige, was du brauchst, ist Kreativität. Und ihr seid Künstler — das habt ihr schon.

Du musst kein Meme-Account werden. Du musst nur aufhören, ausschließlich Kunst-Accounts zu sein. Schon 2-3 unterhaltsame Beiträge pro Woche, gemischt mit deiner Kunst, ändern das Spiel. 66 % der Verbraucher finden Unterhaltung die engagierendste Markeninhalte. 60 % sind eher bereit, bei Marken mit Memes zu kaufen.

Deine Herausforderung diese Woche: Mach ein Meme. Poste es. Beobachte, was passiert, wenn du die Batterie auflädst.

🎧 Ganze Folge: https://youtu.be/-NDBTXQBmgo

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