Fotografie gegenüber Kunst.
Im Bereich des Fotografen, der den Vorteil hat, aus einer großen Anzahl von Fotos eine Szenerie auswählen zu können, gegenüber einem Künstler, der nur einen Versuch hat, die Atmosphäre des Werks einzufangen. Daher sollte das Foto nicht auf derselben Bewertungsstufe stehen wie eines, das geschaffen wurde.
Quatsch! Ansel Adams hat einmal gesagt: "Das Negative ist die Partitur, der Druck ist die Sinfonie."
Fotografen treffen dieselben Entscheidungen wie „traditionelle“ Künstler, wenn sie ein Foto machen — schon auf der Ebene der Kamera, denn allein das Framing der Aufnahme ist der Anfang, wenn man Licht, Linie, Farbe, Form und so weiter berücksichtigt. Die Bearbeitungsentscheidungen, die schon vor dem Auslösen des Verschlusses getroffen werden, können überwältigend sein. Und in der digitalen Dunkelkammer erhöhen sich die Bearbeitungsentscheidungen exponentiell, selbst bei globalen Anpassungen. Dann kommt die gezielte Bearbeitung hinzu und das Potenzial für weitere sogenannte „Manipulationen.“
Die Werkzeugvergleiche sind Äpfel mit Birnen; die kreativen/künstlerischen Überlegungen können direkt vergleichbar sein. Zu sagen, dass das Endergebnis – die visuelle Kunst, das Gemälde bzw. die gedruckte Fotografie/digitale Kunst – absolut auf dem gleichen Niveau liegt.
Wieder einmal sage ich: Quatsch!