Painting from life vs. photo reference: does it really matter?
Die Puristen sagen, dass das Arbeiten vom Leben die einzige Möglichkeit ist, wirklich Farbe, Werte und Form zu sehen — Kameras lügen und machen alles flach. Die Foto-Referenz-Fraktion weist darauf hin, dass die Meister optische Geräte verwendeten, dass wechselndes Licht und Wetter Pleinair zu einem Albtraum machen, und dass Studio-Kontrolle es dir ermöglicht, dich auf das Gemälde zu konzentrieren, statt Insekten zu verscheuchen. Ich schwanke dabei selbst; ich liebe die Immersion des Malens im Freien, aber ich liebe es auch, ein Werk fertigzustellen, ohne der Sonne hinterherlaufen zu müssen.
(Die Kommentar-Abzeichen zeigen deine Stimme… wähle weise 😈)
Aus dem Leben zu arbeiten erzeugt eine Abstraktion des Lebens. Ein Foto ist selbst eine Abstraktion des Lebens. Ob es sich um eine Abstraktion erster oder zweiter Generation handelt, ist wirklich von geringer Bedeutung. Was du erschaffst, ist deine Vorstellung von etwas. Das Wichtigste beim Arbeiten mit einem Foto ist, es als Referenz zu verwenden, nicht als Vorgabe. Versuche es nicht exakt zu reproduzieren, außer als technische Übung.