Welche physischen Muster bewegen tatsächlich die Verkaufszahlen?
Ich habe gerade ein Kunstwerk online gelistet. Das Verkaufen über den Bildschirm fühlt sich an, als würde man ein Gericht beschreiben, statt es schmecken zu lassen.
Ich überlege, ein paar physische Muster zu investieren, aber ich möchte nicht alles drucken und darauf hoffen, dass es klappt. Das fühlt sich an, als würde man jeden Eröffnungszug auf einmal spielen.
Also versuche ich herauszufinden, welche Formate wirklich wichtig sind, wenn ein potenzieller Sammler vor deinem Werk steht. Canvas-Wraps, gerahmte Drucke, Metall, oder etwas ganz anderes?
Für diejenigen unter euch, die das getestet haben: Welche Musterformate haben letztlich überzeugt, und welche haben nur Staub gesammelt? Besonders interessiert mich, ob ein oder zwei gut ausgewählte Stücke sich gegenüber einer großen Auswahl behaupten.
Aus meiner Erfahrung führt der Versuch, auf einmal alle Formate abzudecken, nur dazu, Geld zu verschwenden und dein Setup zu überladen. Dabei hat mir geholfen, von jedem Medium, das ich tatsächlich anbiete, jeweils eine Probe zu bekommen. Wenn du also Fine-Art-Papier, Metall und Leinwand anbietest, nimm von jedem Medium ein kleines Stück. Es muss nicht groß sein – nur groß genug, damit jemand mit dem Finger über die Oberfläche streichen kann und das Finish spüren kann. Eine mattierte Druckprobe war ebenfalls überraschend nützlich. Ich habe zu Beginn auf gerahmte Proben verzichtet, weil die Kosten und all die Rahmenvariablen es wie ein Labyrinth wirken ließen. Schon zwei oder drei physische Stücke haben die Gespräche völlig verändert. Vom Bildschirm allein zu verkaufen fühlte sich immer so an, als würde ich die Leute bitten, einer Beschreibung mehr zu vertrauen als ihren eigenen Augen.