Figuring out pricing for hand-embellished limited edition prints
Ich schwanke schon eine ganze Weile hin und her. Ich habe angefangen, handveredelte, limitierte Drucke einiger meiner Shenandoah-Landschaftsfotografien anzubieten, jedem einzelnen Druck etwas Pinselstrich und Textur hinzuzufügen, damit sie sich näher an ein Unikat anfühlen. Aber ich hänge fest, wo ich den Preis im Verhältnis zu meinen Originaldrucken festlegen soll.
Jahre lang habe ich alles unter Wert verkauft. Am Ende habe ich fast nichts verkauft, was schon eine eigene Lektion war. Jetzt möchte ich bewusster vorgehen, aber ich möchte nicht, dass die veredelten Ausgaben preislich so nah an den Originalen liegen, dass der Wert des Besitzes des Originals untergraben wird. Gleichzeitig, wenn ich die veredelten Drucke zu günstig bewerte, fühlt es sich so an, als würde ich die Stunden der Handveredelung, die in jeden einzelnen Druck fließen, nicht berücksichtigen.
Wie geht ihr alle damit um? Gibt es ein Verhältnis oder einen Rahmen, der für euch funktioniert hat, oder ist es eher Bauchgefühl?
Nach meiner Erfahrung liegt der richtige Bereich für handveredelte Editionen ungefähr bei der Hälfte des Originalpreises. Wenn ein Original bei $2,300 liegt, könnte das Stück aus der mittleren Preisklasse etwa $1,150 kosten. Das bewirkt, dass man eine klare dreistufige Leiter hat: Drucke in offener Auflage am unteren Ende, die veredelten limitierten Auflagen in der Mitte, und das Original ganz oben. Mir ist außerdem aufgefallen, dass es wichtig ist, die Auflage wirklich klein zu halten, vielleicht höchstens 10 bis 20 Exemplare. Jedes Exemplar kommt aufgrund der Handarbeit ein wenig unterschiedlich heraus, was Sammler dazu motiviert, zuzuschlagen. Die Verknappung muss jedoch echt sein, nicht dekorativ. Diese Dringlichkeit ist es, die den Verkauf tatsächlich zum Abschluss bringt.