Sie haben noch nie ein Wandbild gemalt. Jetzt bedecken sie Denver mit Kunst.
Andreas Kremer hat in seinem Leben noch nie eine Wandmalerei gemacht, als er den Anruf bekam.
Sein Arbeitgeber — die Denver Snowboard-Firma Never Summer — wollte ein Wandbild auf einem vierzig Fuß langen Lagercontainer vor ihrer Fabrik. Er sagte ja, rief seine Freundin Reina Luna an, und die beiden trafen sich, um gemeinsam eine Lösung zu finden.
„Wir dachten: ‚Wenn es wirklich schlecht aussieht, könnten wir es einfach einfarbig streichen,‘“ erinnert sich Luna.
Es sah nicht schlecht aus. Es sah großartig aus. Und dieser Moment Anfang 2024 war der Beginn von Bright Space Murals.
Gemeinschaft aufbauen, eine Wand nach der anderen
Bis Januar 2026 hat Bright Space Schulen, Restaurants, Unternehmen und sogar die X Games in Salt Lake City bemalt. Aber die Projekte, die für Kremer und Luna am bedeutungsvollsten sind, sind jene, bei denen die Gemeinschaft beim Malen neben ihnen mitwirkt.
Bei der PREP Academy in Denver gaben sie das Design vollständig an die Schüler weiter. „Wir fragten die Kinder: ‚Was wollt ihr sehen? Denn das ist euer Vermächtnis,‘“ sagt Luna. Das Ergebnis: Schmetterlinge, blühende Blumen, das Colorado State Capitol — und die Botschaft „You Can Do More Than You Imagine“ in lila Buchstaben oben auf.
Ein Jahrbuch mit Unterschriften von allen, die daran gearbeitet haben, liegt in der unteren linken Ecke des Wandbilds. Weil warum auch nicht?
100 Fuß Handabdrücke
Am George Washington High School malten sie ein 100-Fuß-Wandbild mit Bergen, Tierwelt und Wahrzeichen von Denver. Das Herzstück ist ein großer Baum — seine Blätter bestehen vollständig aus den Handabdrücken von Kremer und Luna, die über 200 Mal manuell in verschiedenen Farben gedruckt wurden.
Das ist keine Effizienz. Das ist Liebe zur Arbeit.
Warum das wichtig ist
Kremers Ziel ist einfach: „Ich möchte mehr Kunst in die Gemeinschaft bringen, aber auch die Gemeinschaft in die Kunst.“
Luna bringt es noch klarer auf den Punkt: „Selbst wenn du keine Kunst magst oder nicht über Kunst nachdenkst, wird es deinen Geist befreien.“
In einer Welt, die schwer auf einem lasten kann, gibt es etwas wirklich Gutes daran, dass zwei Menschen ihre Jobs aufgeben, um Wände zu bemalen und Fremde zum Lächeln zu bringen.
Du kannst ihre Arbeiten sehen und Zeitraffervideos auf YouTube bei Andreas Does Art anschauen oder besuche brightspacemurals.com.
