Beschreibung
Genervt 2026 — ein schonungslos ehrliches Porträt, das zugleich als Gesellschaftskommentar dient. Der scharfsinnige Rabe nimmt am rechten Rand Platz, sein seitwärts gerichteter Blick wirkt wie eine öffentliche Gegenrede: genervt von Schlagzeilen, müde von wiederverwendeten Zahlen, skeptisch gegenüber dem, was der nächste Zyklus verspricht. Elektrisch-blau hervorgehobene Akzente setzen einen Funken Trotz gegen ein warmes, abgenutztes Feld aus collagiertem Papier und verblassten Ziffern.
Die gestanzte „2026“ sitzt wie eine unvermeidliche Deadline — schichtweise aufgebaut, teilweise ausgelöscht und wiederholt, bis die Bedeutung ausfranst. Diese abgenutzten Papierfragmente lesen sich wie Medienschutt und Archivreste, die eine Kultur andeuten, die ihre Geschichte unter Putz und Farbe ablegt, statt daraus zu lernen. Selbstbewusste Pinselstriche und fühlbare Oberflächen verleihen dem Werk eine direkte, unmittelbare Dringlichkeit; das ist keine Nostalgie, das ist ein Appell.
Direkt, ein wenig witzig, und unerschrocken darin, zu irritieren — Genervt 2026 präsentiert eine scharfe Sicht auf die öffentliche Stimmung und die Bilder, die wir ständig recyceln. Ideal für ein Wohnzimmer, ein Büro oder einen Eingangsbereich, wo es zum Nachdenken anregen kann, ohne um Erlaubnis zu bitten.