Beschreibung
Ein Körper, der sich unter dunklem Wasser zerteilt und vervielfacht, nach unten gezogen von unzähligen Armen. Dieses Gemälde dokumentiert, wie sich unbehandelte OCD über Jahre anfühlt — nicht ein einziger Moment der Angst, sondern angesammelte Last, verstärktes Leiden. Die Figur verwandelt sich und teilt sich, weil genau das die Empfindung ist: von mehreren Richtungen gleichzeitig gezogen zu werden, nicht auftauchen zu können, nicht ganz bleiben zu können. Der tiefblaue Hintergrund ist der Druck, das Ertrinken selbst als Medium. Therapie hilft, aber nicht sofort. Das ist der Preis des langen Lebens unter diesem Griff.