Beschreibung
Es gibt eine Art Bewegung, die unter der Oberfläche geschieht, bevor wir Worte dafür haben.
Dieses Stück entstand in diesem Raum.
Schicht um Schicht entfaltete sich etwas, nicht mit einer klaren Richtung, sondern mit der Bereitschaft, bei dem zu bleiben, was sich zeigte. Einige Momente wirkten gehalten und eingefasst, andere eher weit gefasst, ja sogar unsicher.
Es erinnert mich daran, wie Veränderung oft in uns geschieht, nicht auf einmal und nicht immer sichtbar. Aber irgendetwas verschiebt sich immer.
„Wo die Gezeiten sich erinnern“ hält dieses stille Dazwischen. Ein Ort, an dem nichts erzwungen wird, und doch formt sich etwas Reales.