Beschreibung
Eine zarte Feder, von Wasser geglättete Steine, alte Rinde und die leuchtende Geometrie einer blühenden Sonnenblume vereinigen sich zu einer stillen Komposition der Existenz. Auf großformatigem Analogfilm entfaltet sich hier ein Mikrokosmos, in dem jedes Element seine eigene Sprache spricht. Die Härte des Gesteins trifft auf die Sanftheit der Blütenblätter; die Vergänglichkeit des Organischen trifft auf die zeitlose Trägheit der Materie. In dieser zarten Anordnung liegt eine stille Erkenntnis: Wir sind von Naturfragmenten umgeben, die erst durch ihr Nebeneinander die Ganzheit der Zeit offenbaren – ein flüchtiges Gleichgewicht zwischen dem Vergehen der Zeit, dem Verweilen und dem Werden.