Beschreibung
Aussage
Meine Arbeit entsteht aus Akkumulation und Vergrabung. Jedes Werk trägt die Geschichte dessen in sich, was davor war—Schichten von Farbe, aufgetragen, überdacht, bedeckt und schließlich enthüllt. Ich arbeite, bis die Oberfläche die Spannung zwischen dem Sichtbaren und dem Verborgenen hält.
Meine jüngsten Gemälde erforschen die Lücke zwischen Absicht und Erkenntnis. Ich beginne mit einem Gefühl, das ich noch nicht benennen kann, arbeite mich durch das Material hindurch, bis sich das Bild klärt—manchmal erst, wenn jemand anderes den Spiegel hält. Das schwarze Quadrat in der Mitte meines neuesten Werks war als Abdeckung gedacht; ich verstand es nicht als Enthüllung, bis ich gesehen wurde.
Ich male in menschlicher Größe—Werke, die auf Brust- oder Augenhöhe hängen, gedacht für nahes Betrachten und private Begegnung. Textur ist Wahrheit. Die raue Kante ist ehrlicher als die glatte Linie. Weniger interessiert mich an Perfektion als an der Aufzeichnung des Versuchs.
Meine Praxis ist jung und dringend. Ich lerne, dass die tiefsten Gemälde oft eintreffen, bevor der Verstand der Hand nachkommt.