Beschreibung
Korrespondenzen zeichnen die sich wandelnde Beziehung zwischen Robinie, Eiche und Dolomit. Das Werk entfaltet sich durch Echos und Spannungen: vertikale und horizontale Kräfte, Gewicht und Auftrieb, Bruch und Kontinuität, die in einem ausbalancierten, wechselseitigen Gleichgewicht gehalten werden. Die klare Geometrie des Holzes trifft auf die sedimentäre Präsenz des Steins, während wiederkehrende Linien, Winkel und Proportionen einen ruhigen visuellen Rhythmus durch die Komposition weben. Die Bedeutung entsteht durch das Verhältnis – durch den Raum zwischen den Elementen ebenso wie durch die Elemente selbst. Jedes Material behält seine eigene Stimme, trägt aber zu einer größeren Einheit bei. Der Titel Korrespondenzen verweist auf Resonanzen zwischen Form und Raum, Festigkeit und Zerbrechlichkeit, Trennung und Zusammenhalt. Das Werk lädt zu einer offenen Lesart ein: wechselnd, subtil, offen bleibend.