Beschreibung
Dieses Gemälde fühlt sich an, als stünde man mitten in der Musik, nachdem die Musiker nach Hause gegangen sind. Überdimensionale Noten steigen durch Schichten von Blau, Violett, Gold und Schatten, als ob Klang selbst zu Architektur geworden wäre. Fragmente von Notenblättern erscheinen und verschwinden unter der Oberfläche, deuten auf Melodien hin, die man nur halb erinnert, Lieder, die aus der Kindheit getragen werden, und darauf, wie der New Orleans Jazz Spuren hinterlässt, lange nachdem die letzte Note verklungen ist.
Es gibt hier eine wunderbare Spannung zwischen Struktur und Improvisation: die Notenlinien, die geschriebenen Noten, die disziplinierte Sprache der Musik — und dann die Lockerheit, der Spritzer, die leuchtenden Lasuren, die Stellen, an denen das Gemälde sich weigert, gefasst zu bleiben. Das ist das Herz des Jazz. Es kennt die Form, bricht von innen heraus auf.
Diese Arbeit ehrt das unsichtbare Leben der Musik: das Üben, das Zuhören, die Wiederholung, die Sehnsucht und den Moment, in dem Technik zu Gefühl wird. Präsentiert ein lebendiges Wechselspiel von Farbe und Form, in dem Musik durch abstrakten Expressionismus zum Leben erwacht. Die kühnen Formen musikalischer Noten steigen empor vor einem Hintergrund aus dynamischem Blau, Violett und warmen Goldtönen und offenbaren Schichten von Rhythmus und Harmonie. Dieses Werk vermittelt sowohl Bewegung als auch Stimmung und lädt dazu ein, eine nachdenkliche Verbindung zur Kraft des Klangs herzustellen. Es ist eine auffällige Bereicherung für jeden Raum, der einen künstlerischen Puls sucht.