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Wie Du DEINE Arbeit bepreist — Die Zukunft mit Chris Do

Übersetzt aus English

Inhaltsverzeichnis

0:00 – Einführung: Was Kunden WIRKLICH schätzen
2:30 – Die Grundgleichung: Käufer bestimmen den Wert, Verkäufer bestimmen den Preis
5:27 – Der Kundenweg: Mundpropaganda und Entdeckung
8:46 – Das 30-Minuten-Fit-Check: Wie man schlechte Kunden herausfiltert
11:28 – Die Preistrick: Warum das Verkaufen des Outputs dein Einkommen schädigt
14:12 – Überwindung des Impostor-Syndroms und die Angst, über Geld zu sprechen
18:30 – Die Kunstgalerie-Strategie: Warum High-End-Galerien ihre Preise verbergen
20:06 – Das Wertgespräch: Was Kunden tatsächlich wollen herausfinden
24:03 – Über das "Gut aussehen lassen" hinausgehen
28:42 – Das "Ich weiß nicht"-Framework für subjektive kreative Arbeit
31:59 – Schlussfolgerung: Nicht verkaufen, dienen

Wenn du jemals zu wenig für deine Arbeit verlangt hast, dich unwohl beim Nennen eines Preises gefühlt hast oder dich gefragt hast, warum einige Künstler und Fotografen jede Gelegenheit bekommen, während andere kämpfen — dann ist diese Episode eine der wertvollsten, die du in diesem Jahr ansehen wirst. Chris Do vom The Futur hat dieses vollständige Workshop bei Adobe MAX gehalten, und mit 166.000 Aufrufen und mehr hat es eindeutig bei Kreativen auf der ganzen Welt einen Nerv getroffen.

Die goldene Regel: Käufer bestimmen den Wert, Verkäufer bestimmen den Preis

Diese einzelne Idee kann deine Herangehensweise an jeden Verkauf komplett verändern. Als Künstler oder Fotograf besteht deine Aufgabe nicht darin zu entscheiden, wie wertvoll deine Arbeit für jemand anderen ist — das ist die Aufgabe des Käufers. Deine Aufgabe ist es, einen selbstbewussten Preis zu setzen und dann die richtigen Fragen zu stellen, damit der Käufer den Wert für sich selbst entdecken kann. Wenn du diesen Unterschied verstehst, ändert sich die gesamte Dynamik des Verkaufs deiner Arbeit von unangenehm zu ermächtigend.

Das Vertrauen in die Preissetzung Formel

Chris teilt eine Formel, die jeder Künstler hören muss: Wenn deine Möglichkeiten deine Kapazität übersteigen, steigen dein Selbstvertrauen — und deine Preise — natürlich an. Wenn du ein Maler bist, der nur eine Handvoll Originalwerke pro Monat produzieren kann, aber eine wachsende Liste interessierter Sammler hat, hast du echten Mangel auf deiner Seite. Die Lektion hier ist, dass der Aufbau deiner Zielgruppe und deines Marketings nicht nur darum geht, heute Verkäufe zu machen; es geht darum, die Bedingungen zu schaffen, unter denen du verlangen kannst, was deine Arbeit wirklich wert ist.

Verkaufe nicht den Output — Verkaufe das Ergebnis

Eines der augenöffnendsten Momente in diesem Workshop ist, als Chris erklärt, warum die Preisgestaltung anhand der physischen Produktion — die Größe der Leinwand, die Anzahl der bearbeiteten Fotos, die gearbeiteten Stunden — eine Falle ist. Sammler und Kunden kaufen nicht deine Materialien oder deine Zeit. Sie kaufen die emotionale Resonanz, den Status, die Erinnerung oder das Geschäftsergebnis, das deine Arbeit schafft. Wenn du deine Preisgestaltung auf Ergebnisse statt auf Produkte umstellst, hast du die Freiheit, auf einem ganz anderen Level zu verlangen.

Die Kunstgalerie-Strategie

Hier ist eine schöne Erkenntnis, die jeden Fine Artist ansprechen wird: Hochklassige Galerien listen ihre Preise oft nicht an den Wänden. Warum? Weil ein sichtbarer Preisschild das Gespräch beenden kann, bevor es überhaupt beginnt. Stattdessen spricht der Galerist mit dem Käufer, versteht seine Sammlung und schätzt seine Absichten. Du kannst diesen Ansatz nutzen, indem du mit einem Gespräch anfängst, anstatt mit einer Preisliste — qualifiziere deine Käufer und lasse den Wert sich natürlich zeigen, bevor Zahlen überhaupt ins Spiel kommen.

Ein praktischer Tipp für dein Kunstgeschäft

Das nächste Mal, wenn jemand fragt, was du verlangst, widersteh dem Drang, sofort eine Zahl zu nennen. Stelle stattdessen eine Frage: „Was soll dieses Stück für dich tun?“ oder „Was würde diesen Auftrag zu einem vollen Erfolg machen?“ Ihre Antwort verrät dir genau, wie du deine Arbeit bepreisen solltest — und es wird fast immer höher sein, als du ursprünglich gedacht hast. Deine Kunst hat einen enormen Wert. Dieser Workshop wird dir helfen, daran zu glauben und es selbstbewusst zu kommunizieren.

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