Rembrandt van Rijn died — 1669

Am 4. Oktober 1669 Rembrandt van Rijn starb in Amsterdam im Alter von 63 Jahren und hinterließ ein Werk, das die Art und Weise, wie die Welt Licht, Schatten und menschliche Emotionen auf der Leinwand versteht, grundlegend verändern würde.
Zur Zeit seines Todes war Rembrandt von den kommerziellen Höhenflügen seiner früheren Karriere gefallen. Einst gefeiert und wohlhabend, verbrachte er seine letzten Jahre in relativer Obskurität, malte Porträts und Selbstbetrachtungen, die Händler als unmodern empfanden. Doch jene späten Werke, roh und unerschrocken, gelten heute als einige der tiefgründigsten Errungenschaften der westlichen Kunst. Seine Meisterschaft des Chiaroscuro, des dramatischen Zusammenspiels von Licht und Dunkelheit, beeinflusste Generationen von Malern, die nachfolgten.
Für Künstler heute bleibt Rembrandt eine Erinnerung daran, dass kommerzieller Erfolg und künstlerisches Erbe nicht immer übereinstimmen, und dass die in stillem Kampf geschaffene Arbeit oft am längsten währt.