Mona Lisa nach einem zweijährigen Diebstahl wiedergefunden — 1913
Am 12. Dezember 1913 wurde Leonardo da Vincis Mona Lisa in Florenz wiedergefunden und beendete damit eines der sensationellsten Rätsel der Kunstgeschichte.
Das Gemälde war im August 1911 aus dem Louvre verschwunden, als Vincenzo Peruggia, ein italienischer Handwerker, der im Museum gearbeitet hatte, es einfach von der Wand hob und hinausging. Über mehr als zwei Jahre lang fesselte der Diebstahl die Welt. Zeitungen veröffentlichten wilde Theorien, die französische Polizei vernahm Dutzende von Verdächtigen, darunter Pablo Picasso, und der leere Platz an der Museumswand wurde zu einer Pilgerstätte. Peruggia bewahrte das Meisterwerk in einer Truhe in seiner Pariser Wohnung auf, bevor er versuchte, es einem Kunsthändler in Florenz zu verkaufen, der die Behörden alarmierte.
Der Diebstahl verwandelte die Mona Lisa von einem gefeierten Renaissance-Porträt in eine globale Ikone und bewies, dass Skandal das Erbe eines Werks manchmal genauso stark prägt wie sein Schöpfer.
