Henri Cartier-Bresson geboren — 1908
Am 22. August 1908 wurde Henri Cartier-Bresson in Chanteloup-en-Brie, Frankreich, geboren.
Er sollte einer der einflussreichsten Fotografen des zwanzigsten Jahrhunderts werden und einen dokumentarischen Stil voranbringen, der Spontaneität und Komposition gleichermaßen schätzte.
Cartier-Bresson war als Maler ausgebildet, bevor er sich in den frühen 1930er-Jahren der Fotografie zuwandte.
Ausgestattet mit einer kleinen Leica-Kamera entwickelte er das, was er den entscheidenden Moment nannte, und erfasste flüchtige Augenblicke menschlicher Erfahrung mit geometrischer Präzision.
Seine Arbeit umfasste Kriegsberichterstattung, Straßenfotografie und Porträtfotografie.
1947 gründete er gemeinsam mit Magnum Photos, einer Genossenschaft, die den Fotojournalismus neu gestaltete und Fotografen die Kontrolle über ihr eigenes Archiv gab.
Seine Überzeugung, dass Fotografie tiefere Wahrheiten des Alltags offenbaren könne, bleibt ein Leitprinzip für dokumentarische Fotografen, Straßenkünstler und jeden, der mit der Kamera als Werkzeug der Beobachtung statt der Manipulation arbeitet.