Der Algorithmus kümmert sich nicht um deine Kunst. Lass es uns richten. (Kunst-Marketing-Podcast)
Wenn sich deine sozialen Medien anfühlen, als würdest du in die Leere schreien, könnte diese Folge des Kunst-Marketing-Podcasts genau das ändern, wie du darüber denkst, online zu posten.
Inhaltsverzeichnis
Warum der Algorithmus deine Kunstbeiträge ignoriert (und was er stattdessen belohnt)
Was ein Meme tatsächlich ist und warum Künstlerinnen und Künstler schon halb dort sind
Wie eine 77-jährige Museums-Kuratorin viral ging
Der Marco-Rubio-Sofa-Meme: ein Beweis, dass du es nicht mal versuchen musst
Kostenlose Tools, die Meme-Erstellung peinlich einfach machen
Der Algorithmus hat einen Favoriten, und er ist nicht deine Kunst
Hier ist die unbequeme Wahrheit, die diese Folge direkt zu Beginn darlegt: Der Algorithmus belohnt Shares, Verweildauer und Lachen. Nicht dein neuestes Gemälde. Nicht dein am besten bearbeitetes Foto. Die meisten Künstler behandeln soziale Medien wie eine Galeriewand, posten Kunst um Kunst und wundern sich, warum niemand sie sieht. Diese Folge dreht dieses Denken völlig auf den Kopf und bietet einen deutlich anderen Ansatz, den du diese Woche sofort nutzen kannst.
Treffen Sie die 77-jährige Museums-Kuratorin, die viral ging
Eine der besten Sequenzen in dieser Folge ist die Geschichte von Alison Luchs von der National Gallery of Art. Sie ist 77 Jahre alt, begann Instagram Reels mit Gen-Z-Slang zu erstellen und sammelte 9 Millionen Aufrufe. Neun Millionen! Allein diese Geschichte lohnt es sich, anzuklicken. Sie beweist, dass man nicht jung, modern oder besonders technikaffin sein muss, um auf Social Media zu gewinnen. Man muss nur bereit sein, etwas Spaß damit zu haben. Wenn Alison das aus einem Museum heraus schaffen kann, kannst du es absolut aus deinem Studio schaffen.
Memes stehen dir nicht nach
Memes sind dir nicht zu niedrig. Das könnte eine der größten Veränderungen im Mindset der ganzen Folge sein. Memes sind nicht nur alberne Internetwitze. Sie sind eine Sprache. Und Künstlerinnen und Künstler verstehen visuelle Kommunikation besser als die meisten. Die Folge führt echte Beispiele durch, von Devon Rodriguez auf TikTok bis hin zu Marken wie Duolingo und Scrub Daddy, die eine riesige Fangemeinde aufgebaut haben, indem sie unterhaltsam zuerst und werblich danach waren. Die Kernidee ist einfach: Lade deinen 'Engagement-Akku' mit Inhalten auf, die Menschen zum Lachen bringen oder zum Teilen animieren, und dann wird der Algorithmus deine Kunst tatsächlich den Leuten zeigen, die sie sehen wollen.
Deine Hausaufgabe (Ja, wirklich)
Die Folge endet mit einer Herausforderung, die ehrlich gesagt nach Spaß klingt. Erstelle diese Woche genau ein Meme über das Künstlersein. Nur eins. Poste es. Vergleiche dann die Shares mit deinem letzten Kunstbeitrag. Der Gastgeber nennt sogar kostenlose Tools wie Imgflip, Canva und Supermeme.ai, damit es keinen Grund gibt, es nicht auszuprobieren. Keine Designkenntnisse nötig, keine Lernkurve, wähle einfach eine Vorlage und tippe etwas, das dich zum Lachen bringt.
Also hier ist meine Frage an die Community: Habt ihr jemals ein Meme oder etwas Lustiges auf eurem Kunstkonto gepostet? Hat es eure regulären Beiträge übertroffen? Ich würde diese Geschichten wirklich sehr gern hören!