Beschreibung
Dissonanz
„Widerspruch“ erforscht die Spannung zwischen dem Erscheinungsbild von Einheit und der Realität einer Funktionsstörung.
Die vier Figuren rufen die Struktur eines dissonanten Quartetts hervor, in dem die Bindung zwischen ihnen zerbrochen ist.
Vielleicht haben Krieg, Entfremdung, Gleichgültigkeit oder Betrug ihre innere Kohäsion zerbrochen.
Eine der Figuren scheint leblos, ohne Körper, während die anderen auf eine Weise reagieren, die mit dieser Realität nicht in Einklang steht.
Sie wirken abwesend, verwirrt, ja verzerrt — in einem vergeblichen Versuch, weiterzumachen.
Die Vorstellung eines Quartetts wird damit unmöglich, und Harmonie verwandelt sich in eine Leere, die Raum für die Frage lässt:
Was bedeutet es, zusammen zu sein, wenn keine gemeinsame Resonanz mehr besteht?