Beschreibung
Aquarell auf Papier, A3
Juli 2026
Ich bin diese Straße zum Meer schon oft gegangen — auf dem Weg zum Einkaufszentrum, zum Supermarkt oder einfach nur zum Spazieren.
Zunächst bemerkt man nicht, was hinter den Innenhöfen verborgen liegt.
Die Eingänge sind durch Barrieren blockiert, und parkende Autos verbergen fast alles.
Eines Tages blickte ich zufällig über die Autos hinweg und sah etwas Unerwartetes: eine Kirche ohne ein einziges Fenster.
Eine einfache Steinbasilika mit schmalen Öffnungen, fast so, als stamme sie aus der byzantinischen Ära.
Als ich näher heranrückte, wurde die Perspektive dramatischer: Die Dachlinie und das Kreuz ragten hoch in den Himmel.
Ich wollte einen Schritt zurücktreten, um eine breitere Sicht zu bekommen, aber es gab keinen Ort, von dem aus ich gehen konnte.
Die Kirche ist von alten und neuen Wohnhäusern umgeben, nur wenige hundert Meter vom Schwarzen Meer entfernt.
Luxuslimousinen füllten den Parkplatz, darunter ein Vintage-Cadillac-Cabriolet.
Ich mochte den Kontrast zwischen der alten Steinkirche und der sich wandelnden Sprache modernen Designs.
Mode, Statussymbole und Vorstellungen von Luxus kommen und gehen. Orte wie dieser bleiben—stille Wahrzeichen für etwas Beständigeres.
Der Regen kam, bevor ich das Gemälde beenden konnte, daher wurden die letzten Pinselstriche später zu Hause hinzugefügt.